H+E Wasseraufbereitung - News und Presse

Pressemitteilung April 2018

Die Aquarion Gruppe, zu der die H+E GmbH gehört, erhält 15 Millionen Euro Wandelschuldverschreibungen vom Sustainable Growth Fund ("SGF"), um das Wachstum des Konzerns durch Akquisitionen und durch organisches Wachstum zu finanzieren

 

Weiters konnte Aquarion auch die Bilanz um mehr als 6 Millionen Euro durch Unterstützung von Green Growth Fund (GGF) und Green Shoots stärken

Zürich. Der "Sustainable Growth Fund" ("SGF"), einem auf Wachstumskapital ausgerichteter Fonds, hat eine Vereinbarung mit der Aquarion AG (Aquarion Gruppe) unterzeichnet, in der Aquarion 15 Millionen Euro zur Beschleunigung seines Wachstums erhält. Die Mittel werden für Projektfinanzierungen und Betriebskapital verwendet, aber hauptsächlich zur Finanzierung von Akquisitionen, um den Umsatz der Aquarion Gruppe kurzfristig auf mehr als 100 Millionen Euro zu steigern und eine EBITDA-Marge von mehr als 10% zu erzielen.

Hauptaugenmerk der Gruppe liegt dabei auf die Investition in eine neue, bahnbrechende Technologie zur Behandlung stark kontaminierter Abwässer, auf den Zugang zu neuen geografischen Märkten und auf den Ausbau des Produkt- und Systemportfolios um die wiederkehrenden Umsatzerlöse der Unternehmensgruppe zu steigern. Mit diesen Schritten beabsichtigt die Aquarion Gruppe im Jahre 2019 einen Börsengang durchzuführen.

Neben der SGF-Finanzierung konnte die Aquarion AG auch ihre Bilanz um mehr als 6 Millionen Euro durch die Hilfe von ihrem Großaktionär Green Growth Fund 1 und ihrem größten Kreditgeber Green Shoots stärken.

Karl Michael Millauer, CEO der Aquarion AG, sagte: "Die Sicherung dieses Wachstumskapitals ist ein wichtiger Schritt, um Aquarion zu einem größeren internationalen Akteur vor allem im Industriewassersektor zu entwickeln. Ich bin sehr erfreut und motiviert über diese Entwicklung und der neuen Beziehung mit SGF, einem auf Wachstumskapital ausgerichteten sowie auf erneuerbare Energien spezialisierten Fonds. Mit SGF erhält Aquarion einen Partner, der unser Geschäft sehr gut versteht. Mit einem geplanten Börsengang haben wir die Chance, deutlich mehr Eigenkapital zu erhalten, um weiter wachsen zu können. Ebenfalls schätzen wir sehr die erhaltene Unterstützung seitens GGF 1 und Green Shoots , um die Bilanz für die geplante Expansion zu stärken. Wir sehen dies als Vertrauensausdruck in uns und in unseren zukünftigen Erfolg."

Jennifer L. Wick, Mitbegründerin und Managing Partner von SGF, sagte: "Wir freuen uns, dass die Aquarion sich entschieden hat, unsere Finanzierungsquelle zu nutzen, um das Wachstum der Gruppe abzusichern. Wir mögen den Wassersektor und sehen in ihn eine echten Wachstumsmarkt und sind daher sehr froh darüber, die Aquarion in ihren Wachstumsplänen unterstützen zu können."

Jochen Wermuth, Investitionsberater für den GGF, sagte: "Wir sind seit 2013 in Aquarion investiert und haben die Gruppe dabei unterstützt den Umsatz in dieser Zeit zu verfünffachen . Gleichzeitig hat die Gruppe einen signifikant positiven Beitrag zur Umwelt geleistet. Wir sind sehr erfreut über die Wandelanleihe von SGF, die der Aquarion Gruppe den notwendigen Treibstoff für das Wachstum gibt."

Über die Aquarion Gruppe
Die Aquarion Gruppe ist ein führender Anbieter von fortschrittlichen Wassersystemen, -lösungen und -technologien für die Öl- und Gasindustrie, den Energiesektor, die Halbleiterindustrie und andere Prozessindustrien sowie den Trinkwassermarkt. Aquarion ist in Deutschland, der Schweiz, Italien, Großbritannien, Chile, Russland und Südostasien tätig. Die Aquarion Gruppe hat sich einen Wettbewerbsvorteil erarbeitet zum einen durch Akquisitionen von Unternehmen mit bahnbrechendem Intellectual Property rund um den Globus und zum anderen durch ihre eigene R&D im Zusammenhang mit Green- und Brownfield-Projektlösungen. Die Aquarion Gruppe bietet wettbewerbsfähige Lösungen für alle drei Hauptansätze der Wasserreinigung: chemisch, biologisch und physikalisch.

Über Sustainable Growth Fund SCSp, SICAV-SIF (SGF)
SGF ist eine Gesellschaft mit beschränkter Haftung, die in Luxemburg ansässig ist und deren Zweck es ist Finanzierungen und Investitionen in Unternehmen zu machen, die sich in einer Wachstumsphase befinden und auf folgenden Schlüsselmärkten aktiv sind: Energieerzeugung, Wasseraufbereitung, Abwasserreinigung, Abfall Management, Energieverteilung und Energieeffizienz. Unternehmen, in die SGF investiert, wie Aquarion haben überzeugende und bewährte Technologien und haben die Absicht kurzfristig an die Börse zu gehen und die Kapital benötigen, um den Wert des Unternehmens deutlich zu steigern. Das Management Team von SGF besteht aus Experten mit beeindruckenden Erfolgsnachweis von über 20 Jahren und Erfahrung auf dem Gebiet von Private Equity Investitionen und sehr viel Erfahrung auf dem Gebiet von erneuerbaren Energien, Clean-Tech sowie auf dem nachhaltigen Sektor.
 
Über Green Growth Fund 1 (GGF)
Der GGF 1 hat sich auf Investitionen in deutsch- und nordeuropäischen KMUs spezialisiert, die ihren Kunden die ressourceneffizienteste Lösungen anbieten können. Dabei unterstützt er diese Unternehmen beim Verkauf von deren Waren und Dienstleistungen in Emerging Märkten, die sehr stark wachsen und bereits jetzt etwa 75 % des globalen Wachstums ausmachen. Im Schnitt liegen diese Länder vergleichsweise zur deutschen BIP pro Kopf beim Energieverbrauch im vierfachen Bereich und beim CO2 Ausstoss sogar im achtfachen Bereich. Folglich hat sich die Strategie, die effiziente Ressourcennutzung in Emerging Markets zu exportieren als sehr vorteilhaft erwiesen, insbesondere in Bezug auf das enorme Wachstum, der hohen Gewinnspanne und der gleichzeitig positiven Auswirkung auf die Umwelt. Der Investitionsberater von GGF1 namens Wermuth Asset Management GmbH hat seinen Hauptsitz in Berlin, welches das Epizentrum von führenden Ingenieuren sowie von der Rahmenpolitik für eine globale «grüne industrielle Revolution» ist. Diese Revolution ist eine Verknüpfung aus IT gesteuerten Ressourceneffizienz, wettbewerbsfähiger erneuerbarer Energie- sowie wettbewerbsfähigen emissionsfreien Beförderungssystemen, Fintech, nachhaltiger Landwirtschaft und erfolgreicher Kreislaufwirtschaftsmodelle.

 

For Information Contact:
Ann Seamonds
+1-978-764-5528
seamonds@seamonds.com

Pressemitteilung Dezember 2017

 

HAGER + ELSÄSSER® erhält ISO 9001:2015 Zertifizierung

Nachdem wir bereits seit Jahren gemäß ISO 9001:2008 zertifiziert sind, haben wir unser Qualitätssystem nun auf die Forderungen der neuen ISO 9001:2015 umgestellt und verbessert.

Das Audit haben wir erfolgreich durchgeführt, hier ein kleiner Auszug aus dem Auditbericht:
Das Unternehmen H+E GmbH verfügt über ein ausgereiftes Managementsystem, das die Anforderungen der ISO 9001:2015 vollumfänglich erfüllt.
Alle Mitarbeiter sind angemessen ausgebildet. Die Infrastruktur und die Arbeitsumgebung stellen eine optimale Abwicklung der Anlagen-Projekte sicher.
Die Rückverfolgbarkeit der Dienstleistungen wird über die gesamten Prozessschritte nachweislich sichergestellt.


Seit vielen Jahren gehört H+E zu einem der weltweit führenden Anbieter von Technologien und Verfahren für ein ganzheitliches Wassermanagement. Heute stellen wir uns auch schwierigsten Problemen der industriellen Prozesswasseraufbereitung und Abwasserreinigung. Hierzu können wir auf unsere große Erfahrung sowie das starke Potenzial unserer hauseigenen Forschung und Entwicklung zugreifen.

Kunden aus allen Branchen, wie z.B. Halbleiter und Solar, Lebensmittel und Getränke, Papier und Zellstoff, Energieerzeugung, Bergbau, chemische Industrie und Petrochemie, Pharma vertrauen unserer langjährigen Erfahrung und schätzen den vertrauensvollen Umgang miteinander sowie unsere vielfältigen Leistungen:

- Vertrieb, Technische Beratung, Planung, Montage, Inbetriebnahme, Service, alles aus einer Hand
- Jahrzehntelange Erfahrung  mit Lösungen, die exakt auf die Bedürfnisse unserer Kunden passen
- Seriöse Beratung unseres Kunden als Basis unseres Erfolgs
- Weltweit langjährige Erfahrungen
- Langjährige Zusammenarbeit mit technologisch führenden Zulieferern
- Optimierung von bestehenden Anlagen
- Entwicklung von innovativen Neuprodukten


Weitere Informationen über unser Unternehmen erhalten Sie hier auf unserer Webseite.

 

Pressemitteilung Oktober 2017 II

 

HAGER + ELSÄSSER® im International Sugar Journal (ISJ):

"State-of-the-art wastewater treatment for Sugar Factory Osijek in Croatia"

Hier gelangen Sie zum vollständigen Artikel in Englisch.

 

Pressemitteilung Oktober 2017

 

HAGER + ELSÄSSER erhält Auftrag für biologische Behandlung
zur industriellen Abwasserreinigung von 600 m³/h in Bulgarien

Stuttgart. HAGER + ELSÄSSER, einer der führenden Anbieter auf dem internationalen Markt für die industrielle Prozess- und Abwasserbehandlung, hat den Auftrag für die biologische Abwasseraufbereitungsanlage für den bulgarischen Viskose-Zellstoff-  Produzenten Svilocell erhalten.

Um die zukünftigen von der EU verordneten Einleitgrenzwerte in die Donau zu erfüllen, wird die bisher rein mechanische Abwasserbehandlungsanlage um eine biologische Behandlung erweitert.

Svilocell entschied sich letztendlich für Hager + Elsässer aufgrund der langjährigen Erfahrung von fast 80 realisierten Anlagen in der Papier- und Zellstoffindustrie und den ausgesprochen positiven Referenzen der langjährigen Kunden. Außerdem kann der zur Verfügung stehende Platz durch eine sehr kompakte Integration des neuen Verfahrenskonzeptes in den bereits vorhandenen Anlagenbestand optimal genutzt werden.

Bevor das mechanisch gereinigte Abwasser zur zweistufigen biologischen Reinigung geleitet wird, wird es zunächst in einem indirekten Kühlsystem auf die für die Biologie verträgliche Temperatur gekühlt. Durch die ausgewogene Kombination von Schwebebett BIOFIT®.H und Belebung BIOFIT®.C gelingt eine gesamtkostenoptimierte Lösung.

Zur Werthaltigkeit und Energieeffizienz der neuen Abwasserreinigung trägt das Belüftungssystem AEROFIT.V in besonderer Weise bei. Es erlaubt über Jahrzehnte einen störungsfreien Betrieb bei gleichbleibend hohem Sauerstoffertrag.

Als Biofilm-Träger kommen Biochips mit besonders hoher spezifischer Aufwuchsfläche zum Einsatz.

Mit der gewählten Verfahrenslinie steht Svilocell ab 2018 eine äußerst robuste und leistungsfähige Abwasserreinigung zur Verfügung, um den Anforderungen für den Umweltschutz vollständig zu entsprechen.

H+E bietet auch noch weitere Prozesstechnologien für die Papier- und Zellstoffindustrie an, wie etwa die kosten- und energieeffiziente mechanische Vorreinigung FLOCOMAT®.T oder als tertiäre Stufe das BIOFIT®.Oxyd2 bzw. FLOCOPAC®-Verfahren, um resistenten CSB zu reduzieren.

 

Pressemitteilung September 2017

 

HAGER + ELSÄSSER erhält Auftrag über die Modernisierung
einer Anlage zur biologischen Abwasserreinigung für Knauf in Russland

Stuttgart. HAGER + ELSÄSSER, einer der führenden Anbieter auf dem internationalen Markt für die industrielle Prozess- und Abwasserbehandlung, hat gemeinsam mit seiner russischen Tochtergesellschaft OOO H+E Rus einen Großauftrag für die Modernisierung einer biologischen Abwasserreinigung für die „Knauf Petroboard AG“ in Russland erhalten.

Diese Modernisierung der Abwasserreinigungsanlage bei „Knauf Petroboard AG“ ist notwendig, um das System zur Einleitung von gereinigten Abwässern in Fischgewässer zu verbessern. Hager + Elsässer konnte den Kunden sowohl aufgrund seiner langjährigen Erfahrung und seines stabilen Netzwerks in Russland als auch dank seiner russischen Tochtergesellschaft OOO „H+E Rus“ gewinnen. Überzeugend war natürlich außerdem das Verfahrenskonzept für die Erneuerung der Abwasserreinigungsanlage. Daneben spielte für den Kunden eine wichtige Rolle, dass Hager + Elsässer die Modernisierung der Abwasseranlage parallel zur Modernisierung einer Kartonmaschine auf Kundenseite durchführen wird und auch die strikten Einleitwerte für gereinigtes Abwasser für die Einleitung in ein Fischgewässer gewährleisten kann.  

Mit den ersten drei Schritten der Modernisierungsmaßnahmen werden zwei neue Trommelsiebe und zwei Vorklärer FLOCOMAT®.T installiert. Außerdem werden die zwei bestehenden Vorklärer in eine Kombination aus Hochlastbiologie BIOFIT®.H und Schwachlastbiologie BIOFIT®.SC umgerüstet, die Gebläsestation erweitert und die bestehenden Belebungsbecken der zweiten Stufe mit einem neuen Belüftungssystem AEROFIT®.V nachgerüstet. Zusätzlich wird eine Desinfektion vor der Einleitung des gereinigten Sanitärwassers in den Fluss neu installiert.  Somit hat sich der Kunde für eine kompakte und in der Papierindustrie vielfach erprobte Lösung entschieden.

Die Besonderheit der Verfahrenskombination liegt im vierten Modernisierungsschritt – einer sogenannten tertiären Reinigungsstufe. Sie besteht aus zwei Straßen von je einem BIOFIT®.HAC-Schwebebett mit Pulverkohledosierung und einem FLOCOPAC®-Hochleistungs-Kontaktschlamm-Lamellenklärer, die vor der UV-Desinfektion implementiert werden. Diese Stufe ermöglicht das Erreichen der geforderten niedrigen Einleitwerte. Durch die Integration schon vorhandener Komponenten des Kunden konnte zudem die Investitionssumme reduziert werden, was einen weiteren Vorteil darstellt.

Zurzeit sind Designarbeiten im Gange, um die erste Etappe umzusetzen, und Ende 2017 beginnt dann die Modernisierung der Behandlungsanlagen.

 

Pressemitteilung August 2017

 

Hager + Elsässer erhält Auftrag für komplette Wasserversorgung und Abwasserreinigung in der Leiterplattenherstellung

Stuttgart. HAGER + ELSÄSSER, einer der führenden Anbieter auf dem internationalen Markt für die industrielle Prozess- und Abwasserbehandlung, hat einen Auftrag für den Bau einer kompletten Prozesswasseraufbereitung und Abwasserreinigung bei dem führenden Leiterplattenhersteller Unimicron Germany (früher RUWEL International) erhalten.

Hager + Elsässer konnte den Kunden aufgrund seiner langjährigen Erfahrung und einem bewährten, auf den aktuellen Bedarf adaptierten Konzept überzeugen.
Ziel des adaptierten Konzeptes ist es, durch die Implementierung von Erfahrungswerten die Flexibilität, Wirtschaftlichkeit und Anlagenverfügbarkeit noch einmal zu steigern. So wurden z. B. die Möglichkeiten zur Wertstoffrückgewinnung ausgebaut, um zukünftig noch wirtschaftlicher und gleichzeitig umweltschonender produzieren zu können.
Auch die langjährige, erfolgreiche und zuverlässige Zusammenarbeit war ein wichtiges Argument des Kunden, sich erneut für Hager + Elsässer zu entscheiden.

 

Pressemitteilung Juni 2017

An dem Seminar nahmen verschiedene Firmen im Lebensmittelbereich sowie Repräsentanten von AGRYD und Angestellte der Brauerei Kunstmann teil.

 

Die AGRYD / ASOCIACIÓN GREMIAL DE RIEGO Y DRENAJE CHILE schreibt:

Seminar in Valdivia (Chile):

Effiziente Nutzung und Aufbereitung von Wasser in der Lebensmittelindustrie und dem Agrarbereich

Im Januar 2017 wurde ein Seminar mit dem Titel „Aufbereitung von Produktionsabwasser aus der Lebensmittel- und Getränkeindustrie“ bei der Brauerei Kunstmann in Valdivia durchgeführt. Die Veranstaltung wurde von der AGRYD in Zusammenarbeit mit der Firma Kunstmann organisiert.

Die Sprecherin, Birgit Fabritius von der Firma H+E GmbH, gab in ihrem Vortrag einen Überblick über die verschiedenen Möglichkeiten zur Produktionsabwasserreinigung in der Lebensmittelindustrie.

H+E wurde 1932 in Stuttgart gegründet und ist einer der wichtigsten Anlagenbauer im Bereich Wasseraufbereitung und industrielle Abwasserbehandlung. H+E verfügt über breitgefächerte Expertise in den Bereichen Kraftwerk, Bergbau, Petrochemie, Papier und Zellstoff, Lebensmittel und Getränke sowie in der pharmazeutischen Industrie. In Chile hat die H+E GmbH verschiedene Anlagen gebaut und ist seit 2015 mit einem Büro in Santiago de Chile vertreten.

Die Abwässer der Lebensmittelindustrie sind oft stark mit CSB belastet (chemischer Sauerstoffbedarf) und verfügen über hohe Konzentrationen an Nährstoffen wie Stickstoff und Phosphor. Abhängig von der Art der Produktion können auch hohe Konzentrationen an TSS (suspendierte Feststoffe) vorliegen, wodurch eine Vorbehandlung zur Feststoffabscheidung meist zwingend erforderlich wird.

Aufgrund der hohen organischen Fracht ist meist eine biologische Behandlung unvermeidlich, wobei hier sowohl eine Anaerobbehandlung als auch eine Aerobbehandlung gewählt werden kann. Die anaerobe Behandlung stellt die verfahrenstechnisch anspruchsvollere Alternative dar, aber sie bietet die folgenden Vorteile: Produktion von Biogas (das für die Erzeugung von Strom und Wärme in ein BHKW eingespeist werden kann), kein Verbrauch von Energie für die Belüftung und ein sehr geringer Platzbedarf für die gesamte Anlage.

Die aerobe Behandlung wiederum kann sowohl als Nachbehandlung eingesetzt werden, um die Anforderungen der chilenischen Einleitegrenzwerte zu erfüllen, kann aber auch als alleinige Behandlung zum Einsatz kommen, falls die anaerobe Behandlung aus irgendeinem Grund keine sinnvolle Alternative darstellt. Es gibt verschiedene Technologien für die aerobe Behandlung, von dem kontinuierlichen Belebtschlammverfahren über diskontinuierliche SBR-Reaktoren bis zu der Behandlung mit Membranen (der sogenannte MBR oder Membranbioreaktor).

Nach Abschluss der Präsentation ergab sich unter den Teilnehmern eine Diskussion über die Vorteile des Anaerobverfahrens im Vergleich zu dem Aerobverfahren. Außerdem wurde angesprochen, welche wichtigen Punkte von industriellen Anwendern für die erfolgreiche Planung einer Wasseraufbereitung beachtet werden sollten. Darunter fallen beispielsweise eine repräsentative Datenerhebung als Basis für die Auslegung, Vergleich von Invest- und Betriebskosten und die Überprüfung der Erfahrung des Anlagenbauers mit ähnlichen Projekten.

Während des Besuchs von H+E, der von AGRYD organisiert wurde, gab es auch Treffen mit verschiedenen anderen Kunden aus der Lebensmittelindustrie, unter anderem mit der Braugruppe CCU und der genossenschaftlich organisierten Molkerei COLUN, wobei die verschiedenen Möglichkeiten zur Behandlung von Produktionsabwässern angesprochen wurden.

 

Pressemitteilung Mai 2017 II

 

REINRAUM Online berichtet über HAGER + ELSÄSSER®:

"Wettbewerbsvorteil durch Investition in eine Hochleistungs-Wasseraufbereitungsanlage"

Hier gelangen Sie zum vollständigen Artikel (Seite 14).

 

Pressemitteilung Mai 2017

 

HAGER + ELSÄSSER erhält Auftrag für eine Komplettabwasserbehandlung in der Zuckerindustrie in Kroatien

Stuttgart. HAGER + ELSÄSSER, einer der führenden Anbieter auf dem internationalen Markt für die industrielle Prozess- und Abwasserbehandlung, hat einen Auftrag für eine komplette Abwasseranlage für einen Zuckerproduzenten in Kroatien erhalten.

Mit mehr als 40 installierten Abwasseranlagen weltweit – darunter Anlagen in Litauen, Ägypten und Chile – verfügt Hager + Elsässer über umfangreiche Erfahrungen mit den charakteristischen Abwässern aus der Produktion von Rübenzucker.

Die Zuckerindustrie verwendet Schwemmwasser-Kreisläufe für die Reinigung der angelieferten Zuckerrüben. Dem Schwemmwasser wird in vielen Ländern Kalk zugegeben (alkalische Fahrweise), wodurch die Geruchsbelästigung reduziert und die Absetzbarkeit der abgewaschenen Erde verbessert wird. Darüber hinaus reduziert die alkalische Fahrweise die Korrosion in den Rohrleitungen und hält damit Wartungskosten niedrig.

Der Einsatz von Kalk im Schwemmwasser und in der Saftreinigung (zur Ausfällung von Verunreinigungen) führt jedoch auch zu Abwässern mit hohem Calciumgehalt und einer hohen Tendenz zu Kalkausfällungen. Diese Ausfällungen führen zu erheblichen Betriebsproblemen in der anaeroben Abwasserbehandlung und zur Verstopfung von Membranbelüftern in der aeroben Abwasserbehandlung. Damit wird die Leistungsfähigkeit der Abwasseranlage stark reduziert.

Hager + Elsässer bietet durchdachte und praxiserprobte Lösungen für die Kalkproblematik in der Abwasserbehandlung der Zuckerindustrie an. Zu diesen technologischen Innovationen gehört z. B. ANAFIT®.CS, eine der Wasseraufbereitungslösungen aus der ANAFIT®-Serie. Basierend auf dem anaeroben Kontaktschlammverfahren ist ANAFIT®.CS ein zuverlässiges, bewährtes und effektives Verfahren zur Behandlung der kalkhaltigen, organisch hoch belasteten Abwässer der Zuckerindustrie.

H + E bietet auch weitere Prozesstechnologien für Abwasser der Zuckerindustrie an: Hierzu gehört die BIOFIT®.N-Behandlung für Nitrifikation/Denitrifikation in einer aeroben Stufe. Hier kommen von H+E eigens entwickelte Belüfter zum Einsatz, die auch bei hohen Calciumkonzentrationen den Sauerstoff über Jahre zuverlässig eintragen, ohne dass eine Wartung erforderlich wäre.

In Kroatien werden industrielle Direkteinleiter anlässlich steigender Umweltanforderungen wegen des EU-Beitritts seit einigen Jahren mit strengeren Anforderungen konfrontiert. Aufgrund dieser Problematik entschied sich der Kunde, in eine Abwasseranlage mit Anaerobstufe und Aerobstufe zu investieren. Hager + Elsässer konnte den Kunden durch die Besichtigung einer nahegelegenen Referenz und durch das Eingehen auf lokale Gegebenheiten von seinem Abwasserbehandlungskonzept überzeugen.

Die Abwasseranlage befindet sich im Basic Engineering und wird mit der Kampagne 2017/18 den Betrieb aufnehmen.

 

Pressemitteilung April 2017 II

 

HAGER + ELSÄSSER erhält einen Auftrag für eine Aerobstufe
zur industriellen Abwasserreinigung in Skandinavien

Stuttgart. HAGER + ELSÄSSER, einer der führenden Anbieter auf dem internationalen Markt für die industrielle Prozess- und Abwasserbehandlung, hat einen Auftrag für den Bau einer Aerobstufe zur industriellen Abwasserreinigung für eine Zuckerfabrik in Skandinavien erhalten.

Um Energie einzusparen, sollte die aerobe Abwasserbehandlung des Kunden komplett erneuert werden. Die bisherige Teichanlage mit Oberflächenbelüftung entsprach nicht mehr dem Stand der Technik und wies einen hohen Energieverbrauch auf.

Hager + Elsässer konnte den Kunden aufgrund seiner langjährigen Erfahrung in der Zuckerindustrie und der genauen Kenntnis der Wasserkreisläufe mit seinem Konzept für die Erneuerung der Aerobstufe überzeugen. Daneben spielte für den Kunden auch eine große Rolle, dass Hager + Elsässer die Energieeinsparung genau aufschlüsseln und gewährleisten konnte.

Mit der aeroben BIOFIT®.N-Behandlung für die sichere Entfernung von Stickstoff durch Nitrifikation/Denitrifikation hat sich der Kunde für eine kompakte und in der Zuckerindustrie vielfach erprobte Lösung entschieden. Die feinblasige, regelbare Membranbelüftung des Belebungsbeckens führt zu einer substantiellen Verringerung des Energieverbrauchs und damit zu einer schnellen Amortisierung der Investition für den Kunden.

Durch die Integration schon vorhandener Komponenten des Kunden konnte zudem die Investitionssumme reduziert werden, was einen weiteren Vorteil darstellt.

Die Aerobstufe BIOFIT®.N soll pünktlich zu Beginn der Kampagne 2017/18 in Betrieb gehen.

H + E bietet auch weitere Prozesstechnologien für die Zuckerindustrie an: Als bewährtes zweistufiges Anaerobverfahren wird ANAFIT®.CS sehr erfolgreich in Zuckerfabriken eingesetzt, in denen handelsübliche Anaerobreaktoren aufgrund der extrem hohen Calciumcarbonat-Ausfällungen nicht stabil betrieben werden können.

 

Pressemitteilung April 2017

 

HAGER + ELSÄSSER auf PROCESS Online, April 2017:

Warum die Aufbereitung von Wasser für Industrie und Gewerbe Maßarbeit ist - Link zum Artikel

Pressemitteilung März 2017 II

 

Der SÜDKURIER berichtet über HAGER + ELSÄSSER®:

"Vorsprung durch reinstes Wasser - AP&S in Aasen hat neue Aufbereitungsanlage. Unternehmen verspricht sich Wettbewerbsvorteil. Anlage senkt Kosten und den Wasserverbrauch"

Hier gelangen Sie zum vollständigen Artikel.

 

Pressemitteilung März 2017

 

HAGER + ELSÄSSER in der PROCESS Spezialausgabe "Wasser / Abwasser 1", März 2017:

Hier gelangen Sie zum Artikel.

 

News Bereich F&E, März 2017

 

HAGER + ELSÄSSER bietet Anlagenlösungen zur Verminderung der Sulfatfracht aus Bergbauabwässern

Die Verminderung der Sulfatfracht aus Bergbauabwässern gehört zu den zunehmenden Problemstellungen, die eine effektive und an die örtlichen Rahmenbedingungen angepasste Aufbereitungsstrategie erfordern. H+E hat hierzu verschiedene Aufbereitungskonzepte basierend auf Membranverfahren und Fällungsprozessen entwickelt. Speziell angepasste Antiscalants in Kombination mit Umkehrosmose und Nanofiltration, insbesondere auch im Hochdruckbereich für höher salzhaltige Abwässer, ermöglichen kompakte und mobile Anlagenlösungen auch in einem schwierigen betrieblichen Umfeld. Durch den Einsatz der geeigneten Trenntechnik ist auch eine Produktrückgewinnung möglich. H+E hat hier die technischen Möglichkeiten, maßgeschneiderte Anlagenkonzepte zu entwickeln.

 

H+E auf der IFAT 2016 - Interviews

Interview mit Stefan Raichle, Key Market Manager der H+E GmbH, auf der IFAT 2016 in München.
Interview mit Oliver Kopsch, Project Director, Sea Water, der Membran-Filtrations-Technik GmbH, auf der IFAT 2016 in München.

Pressemitteilung Februar 2016

 

HAGER + ELSÄSSER erhält Aufträge über insgesamt 6,4 Millionen Euro
für Anlagen zur industriellen Abwasserreinigung in der Zuckerindustrie

Stuttgart. HAGER + ELSÄSSER, einer der führenden Anbieter auf dem internationalen Markt für die industrielle Prozess- und Abwasserbehandlung, hat insgesamt Aufträge in Höhe von 6,4 Mio. € für den Bau von Anlagen zur industriellen Abwasserreinigung für die Zuckerindustrie in der MENA- Region erhalten. Diese Aufträge sind die Folge einer früheren Beauftragung in Höhe von 3.3 Millionen € durch einen der führenden zuckerverarbeitenden Betriebe in Polen. Seit Inbetriebnahme hat die gelieferte Anlage bereits zwei Kampagnen erfolgreich absolviert.

Die Vergabe dieser Aufträge spiegelt das Vertrauen wieder, dass die führenden Zuckerproduzenten in der ganzen Welt in Hager + Elsässers Fähigkeit haben, überlegene Erfahrung und Technologie-Lösungen in ihre Projekte einzubringen. „Die steigende Nachfrage nach Zucker in der ganzen Welt, verbunden mit Wachstum in der Zahl der Projekte, die wir in letzter Zeit gewonnen haben, sind sehr gute Nachrichten für unser Unternehmen", sagte Thomas Will, Geschäftsführer der H + E GmbH.

Als ein Teil der AQUARION GROUP hat HAGER + ELSÄSSER langjährige in der Nahrungsmittel- und Getränkeindustrie und ist ein führender Anbieter von Abwasserbehandlungssystemen für die Zuckerindustrie seit über 30 Jahren. Mit insgesamt 40 installierten Anlagen dieses Typs auf der ganzen Welt verbindet HAGER + ELSÄSSER seine branchenführende Erfahrung mit innovativen Technologien, wie zum Beispiel die speziell entwickelte chemisch-physikalische Vorbehandlung, die spezifisch auf die Anforderungen der Branche angepasst ist.

Zu diesen technologischen Innovationen gehört auch ANAFIT®.CS, eine der Wasseraufbereitungslösungen aus der ANAFIT®-Serie. Basierend auf dem anaeroben Kontaktschlammverfahren ist ANAFIT®.CS ein zuverlässiges, bewährtes und effektives Verfahren zur Behandlung der charakteristischen Abwässer der industriellen Produktionsprozesse in der Zuckerindustrie.

Die Zuckerindustrie verwendet Schwemmwasser-Kreisläufe für die Reinigung der Zuckerrüben. Vor dem Waschen der Zuckerrüben wird dem Schwemmwasser reichlich Kalk zugegeben, was die Geruchsbelästigung reduziert und zu einer besseren Absetzbarkeit der abgewaschenen Erde führt. Darüber hinaus reduziert der Kalk Korrosion in den Rohrleitungen und hält somit die Wartungs- und Servicekosten niedrig. Das führt jedoch auch zu Abwässern mit hohem Calciumgehalt und einer hohen Tendenz zu Mineralausfällungen. Diese wiederum kann die Anlage schnell verstopfen und die Leistungsfähigkeit des Gesamtsystems reduzieren.

Als bewährtes zweistufiges Verfahren überwindet ANAFIT®.CS sehr effektiv die Grenzen einer üblichen Abwasserbehandlung, welche mit den hohen Mengen von Calciumcarbonat-Ausfällungen stark zu kämpfen hätten. H + E bietet auch weitere Prozesstechnologien für die Zuckerproduktion an: Hierzu gehört auch die BIOFIT®.N-Behandlung für die sichere Entfernung von Stickstoff durch Nitrifikation/Denitrifikation in einer aeroben Stufe.

 

Pressemitteilung Januar 2016

Hager + Elsässer realisiert Prestigeprojekt für russischen Halbleiterproduzenten

 

Reinstwasseranlage geht in Betrieb

Stuttgart. Der Anlagenbauer Hager + Elsässer hat im November 2015 eine UPW-Anlage (Ultra Pure Water) für die Erzeugung von Reinstwasser beim russischen Halbleiterhersteller Angstrem-T in Betrieb genommen. Die Anlage, die im Rahmen eines Neubaus für den hochmodernen Waferhersteller gebaut wurde, erzeugt 100 m3 Reinstwasser pro Stunde. Hager + Elsässer überzeugte den Auftraggeber mit einem Anlagenkonzept, das den Chemikalienverbrauch erheblich reduziert und Reinstwasser mit sehr geringen Reststoffgehalten produziert. Es handelt sich hierbei um eines der größten Projekte, das bisher für die Halbleiterindustrie in Russland realisiert wurde.

Wasser ist eine der wichtigsten Komponenten bei der Herstellung von mikroelektronischen Geräten. Reinstwasser wird für die Erzeugung chemischer Lösungen, das Beizen von Werkstücken und andere technologischen Prozesse sowie für das Spülen der Kristalle auf Platinen verwendet. An die Qualität des in der Mikroelektronikindustrie verwendeten Wassers werden besonders hohe Anforderungen gestellt.

Die aktuellen Normen für die Herstellung von Halbleitern unterscheiden vier Wassertypen in Abhängigkeit von der Größe der Halbleiterelemente, bei deren Fertigung das Wasser zur Anwendung kommt. In der UPW-Anlage von Angstrem-T an Standort in Zelenograd wird Reinstwasser für Strukturgößen mit 90 bis 130 nm erzeugt Zusätzlich besteht noch eine Reserve für den Fall des Übergangs auf Technologien mit Strukturgrößen von 65 nm und kleiner. Denn je kleiner der Nanometer-Bereich der herzustellenden Produkte, umso höher die erforderliche Reinheit des Wassers für den Herstellungsprozess. „Die Qualität des Reinstwassers hat in der Halbleiterindustrie stets einen entscheidenden Einfluss auf die Produktqualität und die Effizienz des Fertigungsprozesses. Schließlich bestehen 30 % der Prozesse aus dem Spülen von Siliziumplatten“, erläutert Anatoly Sukhoparov, Geschäftsführer der Angstrem-T AG. Die Planungen für die neue Anlage begannen im April 2013. Insgesamt hat der russische Halbleiterhersteller ca. 11,5 Mio. € in die neue Anlage investiert, wobei sich Hager + Elässer ein schlüsselfertige Anlage bereitstellte – von der Konzeption bis zur Inbetriebnahme. „Wir arbeiten schon seit Anfang der 1990er Jahre mit Hager + Elsässer erfolgreich zusammen. Erneut konnten wir im Rahmen dieses Auftrags eine optimale Lösung finden, bei der uns sowohl die Kosten als auch die Qualität überzeugten“, so Anatoly Sukhoparov.

Die von Hager + Elsässer installierte Anlage besteht aus mehreren Aufbereitungsstufen, die das Wasser auf die erforderliche Qualität bringen: Vorreinigung, Entsalzung, Tiefenreinigung (Deionisierung), Entgasung, Behandlung mit UV-Licht, Ionenaustausch und Ultrafiltration. Für die Vorbehandlung des Rohwassers kommen eine Multi-Media-Filter und ein Aktivkohlefilter zum Einsatz. Im Prozessschritt „Make-up“ wird das vorgereinigte Wasser mithilfe der Prozesskombination aus Umkehrosmose und einer zweistufigen Elektrodeionisation (EDI) von unerwünschten Partikeln, organischen und anorganischen Verunreinigungen und Ionen befreit.

Ein spezieller Bor-Polisher sorgt für die Einhaltung der Bor-Spezifikationen gemäß der Richtlinien der „International Roadmap for Semiconductors“. Die abschließende Endreinigung erfolgt im sogenannten Polishing-Loop. „Dieses zweistufige Verfahren hat eine besonders hohe Reinigungswirkdung. Es ermöglicht bedeutend längere Standzeiten und damit Ersparnisse beim Harzwechsel im Polisher und bei der Regeneration“, erklärt Eugen Martens, Projektmanager von Hager + Elsässer.

Die neue UPW-Anlage entfernt nahezu alle anorganischen und organischen Begleitstoffe und Ionen aus dem verwendeten Grundwasser. Somit erfüllt das Verfahren die strengen Anforderungen im Hinblick auf möglichst geringe Redundanzen.

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Pressekontakt:
Schott Relations GmbH
Ariane Quade
Lindenspürstraße 22, 70176 Stuttgart
Tel.: + 49 711/16446-43    
E-Mail: ariane.quade@schott-relations.com

Pressemitteilung Juni 2015

HAGER + ELSÄSSER präsentiert neues Konzept für die abwasserfreie Produktion

 

Innovatives ZLD-Hybrid-System für höchste Kosteneffizienz

Stuttgart. Das Modell der abwasserfreien Produktion – Zero Liquid Discharge (ZLD) – gewinnt in unterschiedlichen Industrien an Verbreitung. Anstelle möglichst sauberen Wassers soll in Zukunft überhaupt kein Wasser aus Produktionsprozessen mehr freigesetzt werden. Hager + Elsässer (H+E) hat jetzt zusammen mit seiner Schwesterfirma Membran Filtrations Technik (MFT) ein neues ZLD-Verfahren entwickelt, bei dem durch eine Reihe innovativer Filtrations- und Trenntechniken einschließlich dreier Umkehrosmose-Stufen die abschließende Verdampfung der zurückbleibenden Abfallstoffe auf ein Minimum reduziert werden kann.

Weltweit sind bereits rund 400 ZLD-Anlagen in Betrieb. Die Motive sind je nach Weltregion unterschiedlich: Während es in wasserarmen Regionen wie etwa Südfrankreich primär um die Unabhängigkeit von der lokalen Wasserversorgung geht, werden in Deutschland immer strengere Umweltauflagen beschlossen, beispielsweise für die Einleitung von Salzfrachten. In Ländern wie Indien oder Südamerika gibt es oft keine Kläranlagen, so dass ZLD als Ersatz dafür dient. Unternehmen in europäischen Ländern setzen ZLD-Verfahren dagegen zur Nachbereitung nach dem eigentlichen Klärprozess ein.

Gegen ZLD sprachen bisher die erheblichen Investitions- und Betriebskosten der abwasserfreien Produktion. Vor allem der Energiebedarf ist hoch.

Hager + Elsässer, einer der weltweit führenden Lösungsanbieter für ein ganzheitliches Wassermanagement, hat jetzt zusammen mit seiner Schwesterfirma MFT (Membran-Filtrations-Technik) ein neues ZLD-Verfahren entwickelt, bei dem der Energiebedarf durch eine stark reduzierte Verdampferstufe deutlich gesenkt wurde: ZLD.eco.

Hochdruck-Membranstufe mit Circular Disc Module

Kernstück der Anlage ist eine neue Hochdruck-Umkehrosmose-Stufe. Dabei kommt nach einem Vorbehandlungsprozess – je nach Anwender chemisch-physikalisch oder biologisch – und einer Ultrafiltrationsstufe, die die restlichen organischen Stoffe herausfiltert, eine mehrstufige Membrantechnologie zum Einsatz, um die nicht-organischen Abfallstoffe stärker zu konzentrieren. Nach den ersten zwei Umkehrosmose-Stufen, bei denen Drücke bis zu 80 bar eingesetzt werden, bleibt ein Konzentrat von rund 20 Prozent der gesamten Abwassermenge übrig, das in eine weitere Umkehrosmose-Stufe überführt wird. Bei dieser dritten Umkehrosmose handelt es sich um ein Hochdruckverfahren bei Drücken bis zu 200 bar. Dabei kommt ein von MFT entwickeltes spezielles Modul zum Einsatz, das als Circular Disc Module (CD Module) bezeichnet wird. Anders als andere Module, die meanderförmig durchströmt werden, durchfließt das Wasser das CD Module kreisförmig, wodurch der Druckverlust geringer ist.

Das durch den hohen Druck entstandene, ca. 70°C warme Konzentrat wird in einer darauffolgenden Unterdruckstufe, die zusammen mit der Membrantechnik ein „Hybridsystem“ bildet, zu einer handhabbaren Konsistenz eingedampft. Die Wärmeenergie wird dabei im System zurückgeführt und zur Effizienzsteigerung verwendet. Der Energiebedarf des Gesamtsystems wird dadurch stark reduziert. Die Restmenge an Abfallstoffen, die nach der maximalen Vorkonzentrierung durch die Hochdruckmembrantechnik übrig bleibt, ist deutlich geringer als bei herkömmlichen Verfahren. Infolgedessen kann die Verdampferstufe bei ZLD.eco wesentlich kürzer ausfallen.

Im Vergleich zu herkömmlichen Systemen ohne Vorkonzentrierung nimmt ZLD.eco etwa 20 Prozent weniger Energie in Anspruch. Zudem wird bei der kleineren Verdampferanlage auch weniger Kühlenergie zum Kondensieren benötigt. Diese Einsparung kann bis zu 80 Prozent betragen. Weitere Einsparungen ergeben sich aus dem modularen Aufbau der Anlage. Die dadurch erreichbare Einsparung bei den Personalkosten liegt bei rund 20 Prozent. Die Kosten für die Inbetriebnahme sind ebenfalls um 20 Prozent niedriger. Nicht zuletzt ist der Chemikalienverbrauch geringer. Die Investition ZLD.eco amortisiert sich aufgrund der Einsparungen auf unterschiedlichen Ebenen bereits nach kurzer Zeit.

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Pressemitteilung Juni 2015

H+E präsentiert optimiertes AOP-Verfahren

 

Reduzierter Ozoneintrag senkt Betriebskosten

Stuttgart. Hager + Elsässer (H+E), einer der weltweit führenden Lösungsanbieter für ein ganzheitliches Wassermanagement, hat über 20 Jahre Erfahrungen mit dem Advanced Oxidation Process (AOP). Die Reinigung schwieriger Abwässer erfolgt dabei durch Oxidation mit staken Oxidationsmitteln wie Ozon oder Peroxid und optional einer biologischen Nachreinigung. Auf der Achema 2015 stellt H+E ein verbessertes AOP-Verfahren vor, das durch eine Reduzierung des Energieeintrages und des spezifischen Ozoneinsatzes die Betriebskosten senkt und zugleich umweltfreundlicher als herkömmliche Systeme ist. Erreicht wird dies durch ein mehrstufiges Niederdruck-Verfahren des Ozoneintrags und optimierter Prozessführung im Verbund mit einer biologischen Stufe.

Gesetzliche Vorgaben zu Ablaufwerten in Abwässern setzen die produzierende Industrie, aber auch Kommunen zunehmend unter Druck. Während die Grenzwerte für Abwasserinhaltsstoffe immer weiter gesenkt werden, wollen Industrieunternehmen zugleich mit immer weniger Wasser produzieren, wodurch die Konzentrationen an schwer abbaubaren Substanzen wiederum steigen. Besonders betroffen sind von diesen Entwicklungen die Papier- und Zellstoffindustrie sowie die Petrochemie. Diese Branchen emittieren hochgradig persistente Inhaltsstoffe, welche sich auf biologischem Weg nicht ohne weiteres abbauen lassen. Beim Advanced Oxidation Process (AOP) werden schwer abbaubare Inhaltsstoffe, der sogenannte harte CSB (Chemischer Sauerstoffbedarf), unter Einsatz von Ozon oxidiert. Im Gegensatz zu anderen Anbietern, die bei ihren AOP-Verfahren auf eine chemische Totaloxidation oder alternativ auf Adsorptions- oder Fällungsverfahren mit jeweils sehr hohen Reststoffmengen setzen, kommt bei H+E eine Kombination aus chemischen und biologischen Verfahren zum Einsatz.

Dazu werden die Inhaltsstoffe im ersten Schritt mit reduziertem Energie- und Oxidationsmitteleinsatz lediglich soweit gecrackt, dass sie wieder einem biologischen Abbau zugänglich sind. Bei den schwer abbaubaren Produkten handelt es sich um molekulare Ring- oder Doppelbindungen. Die Strukturen müssen deshalb geöffnet und in kurzkettige Moleküle überführt werden. H+E setzt dazu mehrstufige Niederdruckeintragssysteme ein, die sich dadurch auszeichnen, dass sie einen geringen Energiebedarf haben und gleichzeitig so geregelt werden, dass der spezifische Ozonbedarf minimal gehalten wird. Unterstützt wird der effiziente Chemikalieneintrag durch ein System, bei dem mit wenig Energie eine möglichst große Oberflächen-erneuerung in der Reaktionszone geschaffen wird. Damit und durch den geregelten Ozoneintrag und entsprechend kurze Verweilzeit gelingt es, die Reaktion auf das Aufbrechen der Doppelbindungen zu beschränken.

Die bei diesem Prozess gewonnenen Bruchstücke können dann in einem zweiten Schritt kostengünstig biologisch abgebaut werden. Durch eine biologische Filtration, das BIOFIT®.F-Verfahren von H+E, werden die aufgespaltenen Inhaltsstoffe eliminiert; zurück bleiben Kohlenstoffdioxid (CO2) und Wasser sowie sehr wenig Biomasse.

Alternativ kann das gecrackte Abwasser wieder in eine vorgelagerte Biologie zurückgeführt werden, wo es mitgereinigt wird. In Summe reduziert das AOP-Verfahren der H+E GmbH den Energie- und Ozonbedarf auf weniger als die Hälfte.

Bei der Erzeugung des Ozons aus Reinsauerstoff und Energie bleibt zudem eine hohe Menge an Sauerstoff übrig. Dieser unterstützt unter bestimmten katalytischen Randbedingungen bereits den direkten Oxidationsprozess. In jedem Fall wird dieser zudem zur Sauerstoffversorgung im biologischen Prozess genutzt. Auch dies erhöht die Gesamtwirtschaftlichkeit des Verfahrens.

Weil somit weniger Ozon-Sauerstoff-Gemisch erzeugt wird, sinken die Betriebskosten und die Umweltbelastung des Verfahrens. Bei langfristigem Einsatz ist der von H+E entwickelte Prozess deshalb trotz höherer Investitionskosten bei den Gesamtkosten günstiger als andere AOP-Verfahren.

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Pressemitteilung April 2015

Hager + Elsässer auf der Achema 2015, Halle 4.0, Stand A15

 

Innovationen für die industrielle Wasseraufbereitung

Stuttgart. Hager + Elsässer (H+E) ist einer der weltweit führenden Lösungsanbieter für ein ganzheitliches Wassermanagement. Auf der Achema 2015 stellt das Unternehmen seine Verfahren zur Reinigung und Wiederaufbereitung von Abwässern aus Produktionsanlagen vor. Damit gibt H+E Antworten auf Herausforderungen, die sich für Industrieunternehmen einerseits aus einem wachsenden Markt für qualitativ höherwertige Produkte und andererseits aus verschärften Grenzwerten ergeben. Mit einem selbst entwickelten neuen Verfahren im Bereich ZLD bietet H+E eine besonders kostensparende, umweltfreundliche und platzsparende Alternative zu herkömmlichen Anlagentechnologien für die optimale Wasserkreislaufschließung in der Industrie.

Hierbei handelt es sich um eine kompakte und ganzheitlich durchdachte Verfahrenskombination zur Realisierung von Stoffkreisläufen mit dem Ziel der abwasserfreien Produktion. Die Technologie kann in allen Industrien wie Chemie, Bergbau, Petrochemie, Kraftwerken, Metallverarbeitung oder Lebensmittelindustrie zur Herstellung von sauberem bis hochreinem Wasser eingesetzt werden.

Die Vorteile liegen unter anderem in der hohen Robustheit des Systems und einem stark reduzierten Energiebedarf. Die vorgegebenen Grenzwerte für Wasser, Konzentrate/Abfall, Salzkonzentrationen, Wertstoffe, Säuren und Laugen können mit dem neuen Verfahren zuverlässig eingehalten werden. Darüber hinaus ist das Gesamtsystem kleiner als herkömmliche ZLD-Verfahren, wodurch sich die Investitionskosten um rund 20 Prozent reduzieren. Das System ist zudem derart aufgebaut, dass sich die Zeiten für die Montage und Inbetriebnahmen stark verkürzen.

Darüber hinaus präsentiert H+E auf der Achema auch sein optimiertes AOP-Verfahren. AOP steht für Advanced Oxidation Process und bezeichnet ein Verfahren, um Abwasserströme zu behandeln, die sich einfachen biologischen Abbauverfahren entziehen. Dies ist beispielsweise in der Papier- und Zellstoffindustrie der Fall, wo immer mehr Bleichverfahren zum Einsatz kommen und folglich immer mehr hartnäckige Reststoffe im Abwasser zurückbleiben.

Auch in der Petrochemie, wo biotoxische Inhaltsstoffe die Abwasserbehandlung hindern, wird AOP eingesetzt. Anders als andere Anbieter, die in solchen Fällen auf eine chemische Totaloxidation der schwer abbaubaren Inhaltsstoffe setzen, kommt bei H+E eine Kombination aus chemischen und biologischen Verfahren zum Einsatz. Im ersten Schritt werden dabei kombinierte Oxidantien eingesetzt, um die Inhaltsstoffe biologisch verfügbar zu machen, anschließend erfolgt eine biologische Filtration (Fachname BIOFIT.F), um die nun biologisch verfügbaren Inhaltsstoffe kostengünstig zu eliminieren. Im Ergebnis hat das Wasser wieder eine einleitfähige Qualität, das heißt die Abfallstoffe im Wasser liegen unter den von der Politik gesetzten Grenzwerten.

Im Vergleich zu einer rein chemischen Reinigung ist der Ozoneintrag bei dem kombinierten Verfahren um vier Fünftel reduziert; die Betriebskosten sind entsprechend niedriger. Zugleich ist das von H+E entwickelte Verfahren durch den reduzierten Ozon- und Energieaufwand auch umweltfreundlicher. Sein Einsatz bei einer großen deutschen Papierfabrik wurde deshalb vom Umweltbundesamt gefördert.

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